cute cat

Flausch 2012

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und ich möchte mich an dieser Stelle bei ein paar Menschen bedanken, die sich in irgendeiner Weise hervorgetan haben. Die Liste ist nicht vollständig und die Reihenfolge ist rein zufällig. Fühlt euch geflauscht!

Da Social Media People!

@karstenslife: “Der Papa” so nennst du dich. Ich muss sagen, einen besseren Namen gibt es für dich nicht, du hast dich um socialtoday.de gekümmert, den Hellout ins Leben gerufen und ein anderes Projekt, das noch auf Enthüllung wartet. Auf jeden Fall schätze ich dich für deine Meinung und deine kantige Art, wenn es um Social Media geht. Apropo Hellout, mich dürstet nach einer Fortsetzung. Dank dir habe ich jede Menge anderer toller Leute kennengelernt, u.a. den Oliver oder den Matthias.

@marcthomalla: Hamburger. Fleisch ist dein Gemüse! Wegen dir habe ich bei socialtoday angefangen. In dieser Zeit habe ich so unglaublich viel gelernt, u.a. dass es völlig okay ist, auch mal auf den Tisch zu hauen, wenn einem etwas nicht passt, den Schlag aufzunehmen und dann auch zu veröffentlichen (Ich beziehe mich auf diesen Artikel).

@tmmd: Der Querdenker in meiner Timeline. Anleitungenschreiber und Finger-in-die-Wunde-Leger. Versaut. Ein Wort noch: Drehscheibeforum.

@CPalmert: Aus einer Konversation mit dir entsprang die Wortneuschöpfung “opeln”. Für den geneigten Leser: Opeln bezeichnet das Unvermögen eines Corporate Social Media Accounts auf Mentions zu antworten. Ich habe das Gefühl, dass du das Themenfeld “Social Media” wissenschaftlich angehst, was ich sehr begrüße. Ich freue mich auf das #BmeetsC am 6.4.13, wo dann hoffentlich mehr Leute deinen klugen Worten lauschen dürfen.

@danielrehn: Der Barney Stinson meiner Timeline. Im Anzug und Gin Tonic. Als wir uns Anfang dieses (?) Jahres das erste Mal trafen, wusste ich wenig bis gar nichts über dich. Mittlerweile bist du ein fester Bestandteil meiner Timeline. Du bist derjenige, der auch mal nach links und nach rechts schaut, während alle anderen dem x-ten Hype hinterherrennen. Oder einen alten Artikel ausgräbt, der neue Perspektiven ermöglicht. Oder einen neuen schreibt, der mich immer tief beeindruckt, darob der enthaltenen tiefgründigen Gedanken.

Da Normal People!

@Neuwerth: Ich habe lange überlegt, in welche Kategorie du am besten passt, habe ich dann aber für diese entschieden. Als mir dieses Jahr ein gewisser Herr S. ans Bein pinkelte, warst du derjenige, der sich um mich gekümmert hat. Der nachgebohrt hat, bis der Corpus Delicti dann aus dem Internet verschwand. Bei der Angelegenheit habe ich dann auch gelernt, dass man erstmal locker durch die Hose atmet, bevor man reagiert (ich arbeite noch daran).Außerdem kümmerst du dich aufopferungsvoll um das #Twonn2013, auf das ich mich schon freue.

@DieZuckerwatte: Meine beste Freundin. Der Mensch, den ich am meisten vertraue. Der tollpatschigste Mensch, den ich kenne. Wir alle wissen: Bisschen doof ist niedlich.

@mahrko: Der Bahnkenner. Ich behaupte an dieser Stelle mal, dass der Marco die Bahn besser kennt, als die Bahn sich selbst. (Wie wär’s mit einem Artikel über die Bahn? “Handbuch Deutsche Bahn”, “100 Tricks für Bahnanfänger”?)

@texzicke: Feste Größe in meiner Timeline. Auch wenn wir nicht viel Kontakt miteinander haben, lese ich deine Tweets gerne (Wahnsinn, oder?). Insbesondere deine Rezepte sind ein Augenschmaus und Inspiration für jeden Studenten! Ebenso fest wie deine Größe, ist der “HEIACONTENT”, der allabendlich durch meine Timeline schallt.

@klammheimlich: Chaotisch. Wir haben gar nicht sooo viel Kontakt, aber wenn, dann freue ich mich immer sehr. Obwohl du Angst vor gewissen Tieren hast, bist du ziemlich mutig, wie ich finde. Mit dir kann ich am besten über das Studentenleben und seine Tücken reden, weil du eben auch mittendrinsteckst.

@restofjonmiller: You are one of the craziest people I know. You’ve been to Mt. Everest (North, South and East), to Tibet and Nepal. I admire your courage to return to a third world country again and again. Your Podcast is one of the most diverse Podcasts I have listened to. Drama, Comedy,.. It has it all! And, you are a good listener. Speaking of listening, we should talk soon. ;)

An euch und alle anderen, die ich nicht erwähnt habe:

Danke und frohe Weihnachten!

Wer zurückflauschen möchte, tue dies, völlig frei und unbefangen!

Titelbild: Cute Cat, .:I’m-a-kitty-cat!:.http://flic.kr/p/5Zi3kk

Boiling Water

Kochen – mehr als heißes Wasser

Kochen.

Pott auf’n Herd, Herd an, kochen, fertig.

Das reicht, wenn ihr Wasser zum Sieden bringen wollt. Aber von heißem Wasser ist ja noch keiner satt geworden.
In erster Linie kommt es darauf an, was ihr kocht, ob ihr bratet, anschwitzt, dünstet, dampfgart..
In unserem Beispiel mit den Nudeln und der Tomatensauce würdet ihr also einen entsprechend großen Topf auf den Herd stellen, Wasser einfüllen, großzügig salzen (das Wasser), das ganze zum Kochen bringen und wenn es kocht, die Nudeln hineingeben.
Kochen in seiner einfachsten Form.

Etwas schwieriger ist das schon bei der Sauce. Erstmal müsst ihr etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und heiß werden lassen. Das Öl ist heiß genug, wenn ihr ein wenig Wasser draufspritzt und das Öl anfängt zu brutzeln.
Dann gebt ihr die Zwiebeln hinzu und lasst sie glasig werden, passt auf, dass sie nicht anbrennt.
Wenn die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr die Tomaten und Wasser hinzu, ein paar Minuten kochen lassen und dann einen Strang Tomatenmark hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ein paar frische, kleingeschnittene Basilikumblätter hinzugeben.

Die Textur einer Zutat kann man im Falle der Nudeln durch Kochen verändern. Versucht mal eine ungekochte Nudel zu essen und vergleicht anschließend mit einer gekochten Nudel. Was hat sich am Geschmack und an der Textur geändert?

Wenn ihr versteht, dass Kochen mehr als heißes Wasser ist, habt ihr schon viel gewonnen.
Durch Erhitzen kann man die Textur einer Speise verändern, in erster Linie geht es beim Kochen um den Geschmack und die Textur, also wie fest oder wie weich die Zutat hinterher ist. Die Zwiebeln sollten, nachdem sie glasig geworden sind, nicht mehr ganz so zwiebelig schmecken und weicher als rohe Zwiebeln sein.

Noch ein Beispiel: Kartoffeln. Rohe Kartoffeln sind roh ziemlich langweilig und vom Geschmack her sind sie auch nicht besonders toll. Durch Kochen oder Braten(z.B. Bratkartoffeln) wird aus den rohen Kartoffeln mehr oder weniger schnell ein leckeres Gericht. Je nach Kartoffelsorte sind Kartoffeln festkochend oder mehlig kochend, also seid vorsichtig bei der Auswahl.

Was ich sagen damit sagen will: Es kommt beim Kochen darauf an, was ihr zubereitet. Es gibt keinen generellen Tipp (abgesehen vom typischen “Lasst nix anbrennen!”), was man beim Kochen an sich beachten sollte, weil es von Zutat zu Zutat unterschiedlich ist. Außerdem kommt es darauf an, was ihr erreichen wollt. Wollt ihr etwas Warmes oder Kaltes zubereiten, etwas schnelles oder habt ihr Zeit.

Artikelbild: Boiling Water, Sterlic,  http://www.flickr.com/photos/sterlic/2835194472/, CC-BY

Cooking Knife

Die Zutaten – Let’s get started!

Stellen wir uns vor wir möchten ein Gericht kochen: z.B. Nudeln mit Tomatensauce, aber nicht den üblichen Tütenkram, sondern selbstgemachte Tomatensauce.

Ein Gericht hat üblicherweise fünf Phasen:

1.       Einkaufen der Zutaten

2.       Vorbereiten der Zutaten (Schnippeln)

3.       Zubereiten der Zutaten (das eigentliche Kochen)

4.       Essen (Mjam!)

5.       Küche aufräumen (Naja..)

Beginnen wir mit Phase 1: Wir gehen in den Supermarkt und kaufen die Zutaten ein. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ihr solltet darauf achten, dass eure Zutaten frisch sind, insbesondere was Frischfleisch, Frischfisch, Obst und Gemüse angeht.

„I grew up in a family with 4 brothers and there were moments I needed the attention from my parents, but could not get it. It is the same in our kitchen: to make every ingredient happy, every ingredient needs our full attention.” José Andres, sinngemäß

Für Frischfleisch geht ihr am besten zum Metzger eures Vertrauens, aber ein Tiefkühlsteak von Feinkost Aldi tut’s meistens auch (bei marinierten Steaks kommt die Sauce direkt dazu, ohne dass ihr würzen müsst, aber dazu später mehr).

Frischen Fisch erkennt man an den klaren Augen (des Fisches, nicht der Fischfachverkäuferin) und dass der Fisch nicht nach Fisch, sondern nach Meer riecht.

Obst (und Gemüse) sollte in der Regel fruchtig riechen (Haha!), keine braunen Stellen haben und auch nicht pelzig oder zu weich sein. Keine Regel ohne Ausnahme: Kiwis und Avocados schmecken am besten, wenn sie weich sind. Ein Tipp für Melonen: Wenn sie beim Draufklopfen hohl klingen, sind sie gut.

Riecht an euren Zutaten (insbesondere Gewürze), nur so bekommt ihr ein Gefühl für die jede einzelne Zutat.

Ein paar Worte zur Küchenhygiene:

Vor Vorbereitung und Zubereitung von Zutaten die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen, dabei mindestens 30 Sekunden lang einseifen, ihr wollt schließlich nicht krank werden.

Für Fisch und Fleisch immer getrennte Arbeitsflächen und Geräte benutzen und danach gründlich sauber machen (Geschirrspülmittel und Wasser, so heiß wie möglich).

Es gibt fast nichts erschütternderes, wenn ich (Fernseh-)köche sehe, die die gleiche Seite des Schneidebretts für Fisch/Fleisch und Gemüse/Obst benutzen und dazwischen nicht die Platte sowie die Arbeitsgeräte reinigen.

Ich wasche mir, nachdem ich rohes Fleisch oder rohen Fisch angefasst habe, die Hände, bevor ich mit anderen Zutaten weitermache. Dass ihr nach dem Kochen die Küche wieder aufräumt, ist euch hoffentlich klar.

Zubereitete Speisen, die wieder aufgewärmt werden können, kommen in Tupperdosen verpackt in den Kühlschrank. Schimmeliges und Übelriechendes kommt in den Müll.

Fisch, Geflügel und Wildfleisch muss immer durchgegart werden, wenn ihr euch nicht einem unnötigen Risiko aussetzen wollt (meistens steht es sogar auf der Packung drauf). Ich empfehle euch die Anschaffung eines Bratenthermometers.

In Phase 2 bereiten wir die Zutaten vor: Zunächst schneiden wir eine Zwiebel in kleine Würfel und die (Dosen-)tomaten in etwas größere Würfel, und öffnen eine Dose Mais. Es ist sinnvoll alle Zutaten erst kleinzuschneiden, BEVOR man sie benötigt. Alles andere führt erst zu Hektik und dann Chaos, was euch im schlimmsten Fall das ganze Gericht ruiniert.

Im nächsten Teil kümmern wir uns um die Zubereitung und das Essen ;)

Bild im Text: Kitchen Sink, Andrevanb, http://www.flickr.com/photos/andrevanbortel/3814431518/, CC-BY-NC-SA

Artikelbild:Cooking Knives, Nickwheeleroz,  http://www.flickr.com/photos/nickwheeleroz/904301529/, CC-BY-NC-SA